EINLADUNG ZUM PLENUM
Unser Innenhof lebt!

Doch leider: Die Ruhe trügt. Das heißt: Wir müssen weiter wachsam bleiben und gemeinsam aktiv werden. Nur gemeinsam haben wir eine Chance! Wie wir sie nutzen können, wollen wir mit euch beim Plenum besprechen.

Neue Aktivist*innen sind sehr willkommen und werden dringend gebraucht! Wer macht mit?

Montag , 16.04.18 um 19 Uhr
Gemeindehaus der Paul-Gerhardt-Kirche
(ggü. Bei der Paul-Gerhardt-Kirche 1, dem Eingang der Max-Brauer-Schule)

taz Salon: Wohnungsbau Hamburg! Aber wo?

In Hamburg gibt es einen breiten Konsens darüber, dass viele Wohnungen gebaut werden müssen. Aber geht das zu Lasten der Lebensqualität? Anwohner und Naturschutzverbände leisten Widerstand. Gestritten wird über das richtige Maß für Luft, Licht und Grün, über Gentrifizierung, die Verödung der Innenstadt und darüber, ob es zumutbar ist, in weniger angesagten Quartieren zu wohnen.

Darüber diskutieren wir mit:
Detlef Brunkhorst, Bürgerinitiative Otte 60
Bernd Kniess, Dekan des Studienprogramms Urban Design der HafenCity Universität
Matthias Kock, Staatsrat für Stadtentwicklung und Wohnen
Malte Siegert, Leiter Umweltpolitik des Nabu Hamburg
Moderation: Gernot Knödler, Redakteur der taz nord

wann: Dienstag, 23. Januar, 19.30 Uhr
wo: Kulturhaus 73, Schulterblatt 73, 20357 Hamburg
Eintritt frei

http://www.taz.de/taz-Salon-Hamburg-am-231-Di/!165725/

Ja, wir waren mit`m Radl da! Altonaer Fahrraddemo erfolgreich!

Im zweiten Anlauf hat´s geklappt. Nachdem der erste Termin am 7. Oktober auf Grund der Wetterbedingungen verschoben werden musste, ging es am 21. dann richtig los! Wir dokumentieren hier den Bericht eines Teilnehmers aus unserer Ini:

“Das war eine wunderbare Demo heute, obwohl Petrus zu Anfang kleine Störversuche machte (na ja, der Mann war früher Papst, da wundert einen so was nicht). Insgesamt wurden 344 TeilnehmerInnen gezählt! (Ich hätte eher auf 200 getippt, aber man unterschätzt das leicht.) Fernsehen und Presse waren auch dabei, u.a. das Hamburg-Journal. Wir haben gemeinsam die “Tatorte” der verfehlten Baupolitik besichtigt und dort Redebeiträge der jeweiligen Inis gehört. An zwei Stellen sind wir von der genehmigten Demoroute abgewichen und in die Innenhöfe gegangen – bei uns und in der Leverkusenstraße (Bahrio68) – “begrenzte Regelverletzungen”, die die Polizei aber nach anfänglicher Irritation tolerierte. OTTE60 hat in unserem Innenhof sehr anschaulich von unseren Erfahrungen mit Investoren und Bezirkspolitik in den letzten vier Jahren berichtet. Zu Beginn der Demo hab ich kurz die Baupolitik des Scholz-Senats dargestellt und Möglichkeiten einer alternativen Stadtentwicklung skizziert, entsprechend unserem Demo-Motto “Stadt geht auch anders” (Manuskript s. Anhang). Wir werden diese Demo ganz bestimmt im nächsten Jahr wiederholen, bei hoffentlich freundlicherem Wetter.
Ich freue mich auf weitere gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen mit euch und vielen anderen aus den Altonaer Bürgerinitiativen. Und vielen Dank nochmal an die Grafik für das tolle Plakat!”

Wer Lust auf einige Bild- und O-Ton-Impressionen von der Demo hat (1:10): https://vimeo.com/240652430

20171021 Fahrraddemo, Redebeitrag

Fahrraddemo Neuer Termin: Samstag, 21. Oktober 2017, 14 Uhr

Der erste Start, am 07.10., wurde nach Abstimmung der gut 50 Anwesenden verschoben:
Es regnete zu stark und die Ottensener Straßen waren mit Autos verstopft. (Baumarbeiten)

Die Demo wird südlich vom Spritzenplatz auf der Erzbergerstraße Ecke Stangestraße (siehe Anhang) beginnen und mehrere Tatorte in Altona werden besucht.

Für echte Bürgerbeteiligung – gegen die Willkür der Senats- und Bezirkspolitik
Für moderate, sozialverträgliche Bebauung – gegen Gentrifizierung und Verdichtungswahn.
Stadt geht auch anders!

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Stadt geht auch anders! Aufruf zur Altonaer Fahrraddemo am 7. Oktober, 14.00 Uhr Spritzenplatz

Gemeinsam mit neun anderen Initiativen haben wir von OTTE60 eine Fahrraddemo für Samstag, den 7. Oktober organisiert. Wir starten um 14.00 Uhr am Spritzenplatz. Wir stehen für eine moderate, sozialverträgliche Bebauung und wehren uns gegen Gentrifizierung und Verdichtungswahn. Wir setzen uns für echte Bürgerbeteiligung ein. Wir wollen keine Hinterzimmerpolitik mit Kungeleien zwischen Senat, Bezirk und Investoren. Wir fordern Licht, Luft und Lebensqualität und zwar für alle und bezahlbar. Wir halten es für unerlässlich, dass die Stadtentwicklung von uns – den Hamburgern – selbst bestimmt wird. Unser Willen – der Bürgerwille – muss verbindlich sein!

Am Sonntag 1. Oktober 15:00 treffen wir uns zur Demovorbereitung zu einen bunten Bastelnachmittag mit Kaffee und Kuchen
Material für Transparente und Wimpel ist teilweise vor Ort, aber ihr könnt noch was mitbringen. Schere und Stifte werden in jedem Fall gebraucht. Also: wer Lust hat, meldet sich bitte unter info@otte60.de.

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Mietenwahnsinn stoppen!

Bei der geplanten Bebauung unserer Innenhofes gibt es aktuell immer noch keine neuen Aktivitäten der Grundeigentümer, des Investors, der Politik und der Verwaltung – zumindest soweit es uns bekannt ist. Unabhängig von unserem konkreten Anliegen werden die Bebauungen, Verlegungen, Verdichtungen im Bezirk und der Stadt – wir haben den Eindruck – forciert weiterverfolgt.

Wie dabei Politik und Verwaltung mit Anwohnerrechten und Bürgerbeteiligung umgehen, hat die Ini Bahrio 68 in den letzten Wochen leidvoll erfahren (siehe: http://www.altonaer-manifest.de/bilder-aktuell/170522-Bahrio68-PM.pdf/
).

Diese Entwicklungen werden natürlich auch auf den Treffen unseres Ausschusses diskutiert und wir sind dabei, Bündnisse mit anderen Betroffenen zu entwickeln (Ihr wisst schon: „Allein machen sie dich ein“).

Deshalb haben wir uns auch entschlossen die bundesweite Initiative “Mietenwahnsinn stoppen“ zu unterstützen und empfehlen den Link
https://mietenwahnsinn-stoppen.de/aufruf/
Eurer Aufmerksamkeit.

Still ruht der See?

Still ruht der See – so scheint es momentan bestellt um die Innenhofbebauung im Areal Friedensallee/Große Brunnenstraße/Behringstraße/Hohenzollernring. Allerdings ist die Ruhe trügerisch, denn wir müssen davon ausgehen, dass der Investor hinter den Kulissen bemüht ist, sein Vorhaben einer maximal dichten und hohen Bebauung des Innenhofes voranzutreiben.

Wie ist der Stand der Dinge?

  • Der Plan von Anfang 2016, im Innenhof bis zu 675 Flüchtlinge dauerhaft in Sozialwohnungen unterzubringen, kommt momentan wegen unterschiedlicher Vorstellungen von Stadt und Investor über die Dauer der Unterbringung bzw. der Sozialbindung nicht weiter voran. Dies deutete sich schon auf der vorerst letzten Sitzung des Runden Tisches am 10.02.2016 an.
  • Ganz vom Tisch ist dieser Plan allerdings nicht, denn nach wie vor taucht in offiziellen Unterlagen des Senats unser Innenhof als  Platz für bis zu 675 Flüchtlinge  in bis zu 150 dauerhafte Wohnungen auf, wie in der Antwort auf eine kleine Anfrage der  FDP vom 28.06.2016 ( www.buergerschaft-hh.de/ParlDok/dokument/53385/flüchtlingsunterbringung-2-0.pdf) .

(1)  Allerdings hat der Druck in der Unterbringungsfrage für Flüchtlinge auch deutlich nachgelassen. Dass bei uns ausschließlich für Geflüchtete gebaut wird, ist daher nicht mehr die wahrscheinlichste Option. Auch der „Expressbau-Paragraf“ 246 des Bundesbaugesetzes ( www.gesetze-im-internet.de/bbaug/__246.html ) wird voraussichtlich nicht zum Zuge kommen.

Wie geht es denn nun weiter?

  • Wann das Bebauungsplanverfahren wieder aufgenommen wird, wissen wir nicht. Anscheinend gibt es noch ungeklärte Eigentumsverhältnisse im Innenhof, die geklärt werden sollen, bevor die Verwaltung sich erneut mit dem Bebauungsplan befasst.

Welche Baumasse dieser Planentwurf dann vorsehen wird ist noch völlig unklar. Zuletzt forderte die als Vorhabenträger beauftragte Fa. OTTO WULFF bis zu 5 Geschosse mit einer Baumasse von 15.000 m² Baugeschossfläche. Das ist mehr als doppelt so viel wie die am Runden Tisch vereinbarten und vom Planungsausschuss empfohlenen maximal 7.332 m². Die CDU, die diesen Kompromiss vermittelt hatte, schlägt neuerdings eine Baumasse von „nur“ 12.500 m BGF vor (Die Baugeschossfläche (BGF) errechnet sich aus der umbauten Grundfläche multipliziert mit der Zahl der Geschosse.)

Wie ist jetzt die Haltung der Initiative?

Wir halten nach wie vor an den Beschlüssen des Plenums vom 25.02.2016 fest. Danach sind wir für eine maßvolle und verträgliche Bebauung des Innenhofes. Unser Maßstab ist dabei die Empfehlung des Planungsausschusses vom 19.11.2014, die eine Bauhöhe von maximal 9,50 Metern, einen hohen Anteil von Sozialwohnungen und eine intelligente Lösung der Zufahrten vorsieht. Selbstverständlich sind uns Flüchtlinge als Nachbarn herzlich willkommen.

Position der Anwohnerinitiative zur Planung von Flüchtlingswohnungen